10.02.2012 Isa Ucar Trainer Fb-Junioren
 | Wie lange bist du beim FC Glattbrugg tätig und wie bist du dazu gekommen ein Traineramt beim FC Glattbrugg zu übernehmen? Ich habe selbst von 1984 bis 2003 nur beim FCG gespielt.
Seit dem Sommer 2011, durch meinen Sohn Marcus-Aurelius.
Ich wollte ihn hautnah erleben, wenn er sich fussballerisch entwickelt…und da eine Stelle als Fb Trainer vakant war, habe ich mich dazu entschieden diese verantwortungsvolle Aufgabe zu übernehmen.
Du trainierst nun etwas mehr als ein halbes Jahr die Fb-Junioren, über welche Fortschritte freust du dich am meisten? In erster Linie über die Junioren. Es erfüllt mich mit Stolz, wie viel Spass die Kids im Training haben, das zeigt mir auch die enorm starke Präsenz. Der Zusammenhalt unter den Spieler, die älteren sind Vorbilder geworden für die jüngeren, ich gebe in einigen Situationen (z.B. Kabine) den älteren die Verantwortung ab. Wenn ich sehe wie die Junioren sich von Training zu Training spielerisch entwickeln, habe ich sehr viel Spass mit Ihnen. Wie zufrieden bist du mit dem Verlauf der Wintersaison? (Hallenturniere) Sehr gut zufrieden. Wir haben 2 mal hervorragend 4. Platzierungen erreicht, und beide male hat es mir gezeigt, dass wir eigentlich noch mehr verdient hätten, und es nicht an der Leistung sondern eher am Glück gefehlt hat, das wir nicht 3. , 2. geworden sind. Wohlgemerkt, wir haben uns jeweils in einem Umfeld mit Fa Mannschaften gemessen, und auch Topfavoriten eliminiert, darüber bin ich sehr stolz auf mein Team. Welche Ziele hast du dir für die Frühlingsrunde gesetzt? Ich will die Leidenschaft und den Spass mit den Spielern halten und steigern. Natürlich auch die spielerischen Fähigkeiten weiter aufbauen, damit sie sehr selbstbewusst in die nächste Saison übertreten können. Und natürlich möglichst viele Turniere Spielen und diese auch gewinnen mit vielen, vielen Toren…. Wo siehst du dich in 5 Jahren? Smile…… weiterhin für meine Familie (3 Kinder) da sein, und wenn möglich noch weitere Junioren Kategorien Trainieren (E, D, C…) beim FCG Hast du ein Lebensmotto? Wenn ja, welches? Das Leben schätzen, lieben und geniessen; jeden Tag von neuem (es ist viel zu kurz um sich mit dem negativen zu belasten)! Das will ich auch meinen Kindern zeigen und vorleben. Welchem Club, ausser dem FC Glattbrugg, drückst du sonst noch die Daumen? Seit ich F Junior bin, gibt’s nur einen Verein in der Profiwelt für mich: SSC Napoli
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27.09.2011 Nicola Appella Junioren Goalitrainer
 | Welche Tätigkeit führst du beim FC Glattbrugg aus? Ich trainiere die Junioren aus den E/D/C/B –Sektionen; allerdings nur die Goalies. Es macht mir viel Spass, da es Junioren gibt die echtes Potential haben. Wie sind deine Eindrücke vom FC Glattbrugg? Ich bin seit über 6 Monaten beim FC Glattbrugg tätig. Mein Eindruck über die Organisation und das ganze Umfeld kommen der Ausbildung der Goalies sehr entgegen - die Trainingsbedingungen sind optimal. Du bist mittlerweile seit 6 Monaten Goalitrainer bei uns, wie siehst du die Entwicklung und die Fortschritte bei unseren Torhütern? Der Spass aber vor allem auch der Wille am Lernen und sich weiterzuentwickeln ist immens gross. In der Fokussierung auf das Torhütertraining zeigt sich vor allem auch wie wichtig diese Position im Spiel ist; ob es nun am Ende ein Sieg oder eine Niederlage gibt, der Torhüter hat eine entscheidenden Einfluss auf den Spielverlauf und das Spielergebnis. Fussball ist für dich... ...ist für mich etwas ganz Wichtiges im Leben, da ich seit meinem 5. Lebensjahr spiele. Er bedeutet auch eine grosse Abwechslung zu meinem Alltag. Der Stress der sich im Geschäft aber auch im Privaten staut, kann über man den Fussball sehr gut abgebaut werden, und im Training kann ich mich voll und ganz auf die kleinen Profis konzentrieren. Was bereitet dir beim trainieren am meisten Freude? Das Vermitteln von Werten wie Disziplin und Fleiss und den Grundlagen zu den Techniken (offensiv, defensiv etc), ohne die man seine Träume niemals erreichen wird. Da gibt es sozusagen eine charakterliche Basis auf der alles aufbaut. Kindern das zu vermitteln ist anspruchsvoll und eine grosse Herausforderung, die sehr viel Spass macht. Was sind deine langfristigen Ziele? Das unsere Arbeit mit den Junioren und Aktiven bei den vielen Clubs in der Schweiz immer mehr anerkannt und geschätzt wird. Dies wird auch im SFV gefördert. Im 2013 sollen alle Clubs einen Goalietrainer haben. Welche waren deine Stationen als aktiver Goali? FC Wettingen ,FC Dielsdorf , Wettswil –Bonstetten ,FC Altstetten ,FC Dietikon und jetzt beim FC Schlieren. Welchem Fussballclub drückst du die Daumen? Ich drücke jedem Club die Daumen, dass er Erfolg hat. Ich habe kein Lieblingsverein, ausser natürlich meinem jetzigen Club – den FC Schlieren. |
26.05.2011 Guido Wigert Trainer 1. Mannschaft
 | Wie lange bist du mittlerweile beim FC Glattbrugg und warum hast du dich für diesen Club entschieden? Ich bin seit der Saison 09/10 beim FC Glattbrugg. Ich pflegte schon seit Jahren einen guten Kontakt zu diesem Verein und nach dem Abstieg konnte mich unser Präsident Reto Bolliger für das Traineramt begeistern. Welche Stationen hattest du als Trainer oder Spieler bislang in deiner Laufbahn? Spieler: Junior: Grasshopper-Club Zürich und YF Young Fellows Aktiv: FC Altstetten, FC Turicum und FC Oerlikon (2. Liga)
Trainer/Co: FC Wallisellen, FC Dielsdorf, SV Höngg, SV Würenlos (2. und 3.Liga)
Was war bislang dein grösster Erfolg als Trainer? Aufstieg mit dem FC Wallisellen in die 2. Liga 10 Siege in Folge, den Leader geschlagen und dann gegen Brüttisellen-Dietlikon und Birmensdorf unterlegen und somit wahrscheinlich den Aufstieg verspielt. Wie hast du diese Wochen als Trainer erlebt und wie erklärst du dir diesen Leistungseinbruch? Ich habe mich über diese zwei Niederlagen natürlich sehr geärgert und habe mich auch entsprechend schlecht gefühlt! Leider haben wir sehr leichtfertig Platz EINS wieder aus den „Füssen“ gegeben! Bei diesen beiden Spielen hat einiges nicht gepasst! Wie hoch schätzt du die Chance ein, dass wir doch noch den Aufstieg erreichen? Es sind noch 3 Spiele zu spielen und wir haben 4 Punkte Rückstand auf Platz 1. Ich bin überzeugt, dass wenn Dielsdorf in den nächsten beiden Spielen Punkte lässt, dass wir den Aufstieg noch erreichen können. Die Chancen schätze ich auf 40% ein! 5:1 Sieg im Derby gegen FC Opfikon 2 gewonnen, war das ein besonderer Sieg oder wie jeder andere auch? Es war ein wichtiger Sieg für die Mannschaft aber auch für den Verein! Derby will man immer gewinnen, egal wie die aktuelle Tabellenlage ist. Welche Langfristigen Ziele verfolgst du? Im Fussball habe ich persönlich keine langfristigen Ziele! Ich habe ein kurzfristiges Ziel mit dem FC Glattbrugg und das heisst: 3. Liga Was erwartest du von der Juniorenabteilung des FC Glattbrugg? Eine gute und kameradschaftliche Zusammenarbeit mit den Trainern ! Das wir alle die selbe Fussballphilosophie vertreten und die 11er Mannschaft mit dem selben Spielsystem 4-4-2 spielen wie die 1. Mannschaft. Ziel ist es, dass wir in den nächsten 2 Jahren Junioren in die 1. Mannschaft integrieren können. Die Saison neigt sich langsam dem Ende zu, wie wird dein Sommer aussehen? Die Sommerpause (3 Wochen) wird wie jedes Jahr sehr kurz sein. Ich erhole mich mit meiner Familie in Rhodos. Welchem Fussballclub, ausser dem FC Glattbrugg, drückst du noch die Daumen? Dem Rekordmeister: Grasshopper-Club Zürich |
18.05.2011 Markus Biber Funktionär & Trainer
 | Seit wann bist du beim FCG tätig und was waren alles deine bisherigen Aufgaben? Ich habe 1974 begonnen im FCG und habe dabei alle Junioren Mannschaften durchlaufen. Nach der Juniorenzeit spielte ich 3 Jahre in der ersten Mannschaft, dann in der 2 Mannschaft, danach bei den Senioren und jetzt bei den Veteranen. Einige Jahre lang war ich auch im Vorstand beim FCG und nun bin ich schon seit gut 8 Jahren Materialwart.
Seit 3 Jahren bin zusätzlich auch Leiter Sportanlage. Als Junioren Trainer bin ich auch schon 10 Jahre tätig (mit Unterbrüchen). Zuerst bei den D und C-Junioren, dort als Co-Trainer und jetzt seit 5 Jahren F und E Haupttrainer.
Du bist mittlerweile seit einigen Jahren Trainer, was macht dir Freude an dieser Aufgabe? Mit den Jungen zu arbeiten, sehen wie sie Fortschritte machen, ihnen auch Fairplay und Respekt gegenüber Gegner und Schiedsrichter beibringen. Das Soziale empfinde ich als ganz wichtig, damit kann man die Jungs auf den richtigen Weg bringen und die Eltern mit einbeziehen. Aus den verschiedenen Nationalitäten eine Mannschaft zu formen ist ebenfalls eine interessante Herausforderung. Dazu Spieler auszubilden die den Schritt in die erste Mannschaft schaffen oder noch weiter.
Welche Aufgaben sind mit dem Amt als Juniorentrainer verbunden? Die Aufgaben sind sehr vielfältig. Bei den F und E Junioren sind sie anders als bei den C-Junioren. Sicher die Trainings organisieren und die Spiele vorbereiten. Abschlussreisen und andere Aktivitäten organisieren (Turniere usw.) und sich um die Eltern kümmern (Elternabend).
Welches war der grösste Erfolg den du als Trainer verzeichnen konntest? Aufstieg mit den C-Junioren in die Inter-Klasse. Wie empfindest du die Entwicklungen und Veränderungen, welche in den letzten Monaten beim FCG stattgefunden haben (Neuer Leiter Junioren, Koordinator und Kommunikation)? Sehr positiv, es ist ein frischer Wind in die Juniorenabteilung gekommen. Ich hoffe es bleibt lange so, denn so können wir unsere Juniorenabteilung wieder stärker machen, was der FC Glattbrugg unbedingt braucht. Aktuell scheinen vor allem die Ea Junioren beinahe konkurrenzlos zu sein, wie erklärst du dir diesen Vorsprung im Gegensatz zu den anderen Vereinen? Wir haben einen tollen Jahrgang und ich arbeite jetzt mit einigen Spielern schon 5 Jahre zusammen. Wir sind ein tolles Team das aber seit den F-Junioren hart arbeitet. Wir trainierten schon bei den F-Junioren wie ein Grossclub zweimal die Woche und hatten Trainingscamps. Auch bei den E-Junioren trainieren wir mittlerweile 3 Mal die Woche, also gleich oft wie der FC Zürich und GCZ. Man sieht die Fortschritte auch bei den Eb Junioren die in der 1 Stärkeklasse spielen und im Moment Tabellenführer sind. Wichtig ist auch das die Trainings intensiv und gut vorbereitet sind und bei mir wird im Training zu 95% mit dem Ball gearbeitet. Du bist Trainer der Ea + Eb Junioren, hinzu noch das Amt als Materialchef, des Seniorenobmanns und auch der Leiter Sportanlage, empfindest du manchmal eine gewisse Belastung oder ist das die pure Freude und Leidenschaft? Absolute Leidenschaft für unseren FC Glattbrugg. Ich habe diesen Verein nie verlassen auch in schlechten Zeiten zum Club gehalten. Wenn ich nach einem Training die zufriedenen Gesichter meiner Spieler sehe ist das Lohn genug für die vielen Stunden die ich für den Verein investiere. Was sind deine Ziele als Trainer in den nächsten 2 Jahren? Mit meiner Mannschaft ins Da zu gehen und dort in der Promotion weiter für Furore zu sorgen obwohl wir ein oder evtl. 2 wichtige Spieler an Grossclubs verlieren. Ich bin allerdings sicher das andere diese Lücke(n) wieder füllen werden. Welchem Fussballclub, ausser dem FC Glattbrugg, drückst du noch die Daumen? Dem Zukünftigen Schweizer Meister FC Zürich der übrigens eine tolle Nachwuchsabteilung hat was man in der 1 Mannschaft sieht. |
09.05.2011 Boris Sepulveda Leiter Junioren
 | Wie lange bist du schon beim FC Glattbrugg und was waren deine bisherigen Aufgaben im Verein? Ich bin etwa seit ca. 2 1/2 Jahren beim FCG. Ich fing als Trainer der Ec-Junioren an und bin inzwischen Trainer der Dc-Junioren. Bis Ende 2010 war ich nur auf meine Trainertätigkeit fixiert. Seit diesem Jahr bist du Leiter Junioren, was hat dich motiviert um die Aufgabe zu übernehmen? Nach dem Rücktritt des bisherigen Leiter Junioren habe ich mich damit beschäftigt. Wie oben schon erwähnt hatte ich keine anderen Aufgaben im Verein und war deshalb überzeugt eine neue Herausforderung zu suchen. Ich kannte mein Umfeld und wusste um die Dringlichkeit eines Leiter Junioren. Als angehender Kaufmann bin ich zudem mit der administrativ lastigen Arbeit vertraut. Was sind deine Aufgaben als Leiter Junioren? Ich vertrete die Juniorenabteilung und/oder den FC Glattbrugg bei regulären Terminen wie z.B die Vorstandssitzung, der GV oder externen Terminen bei der Stadt oder beim Fussballverband der Region Zürich. Zudem organisiere und leite ich die JuKo-Sitzungen und ausserordentliche Anlässe, wie z.B die Jahresabschlussfeier, zusammen mit meinen Trainern. Ich trage die Verantwortung für das Budget der Juniorenabteilung und bin die Ansprechperson für fast alle Bereiche im Ressort "Juniorenabteilung". Zusammen mit meinen Koordinatoren bin ich für die Um- und Durchsetzung unserer Vereinsphilosophie zuständig. Letzteres trage ich auch die Verantwortung bei Transfers und bei der Rekrutierung neuer Trainer. Mit 20 Jahren gehörst du wohl zu den jüngsten, welche diese Aufgabe ausführen durften. Was ist deine Überzeugung, dass du dieser Aufgabe gewachsen bist? Das hat mich anfangs auch beschäftigt. Es ging dabei nicht darum ob ich zu jung für den Job an sich bin, sondern um die Akzeptanz im Umfeld. Das geht von den Trainerkollegen, über den Vorstand bis hin zu den Junioren und deren Eltern. Letztendlich musste ich's einfach riskieren und glücklicherweise ist die Resonanz auf meine neue Funktion durchwegs positiv. Was sind deine Ziele in den nächsten Jahren? Als ich an der Trainersitzung als Leiter Junioren vorgestellt wurde habe ich mein doch sehr ambitioniertes Ziel ausgegeben, die Nummer 1 in der Region zu werden. Um dieses Ziel zu erreichen braucht es einige Änderungen aber vor allem den geschlossenen Rückhalt meiner Trainer. Mit ihnen gilt es die neuen Ziele zu realisieren um sportlich erfolgreich zu sein, ohne dabei unsere Identität zu verlieren. Weshalb soll ein Kind/Jugendlicher beim FC Glattbrugg spielen? Wo siehst du die Stärken des Vereines? Der Verein hat gute Strukturen und ein angenehmes Klima. Zusätzlich bin ich und hoffentlich auch das Trainerteam daran unser grosses Ziel zu erreichen und die Nummer 1 in der Region zu werden. Das sollte dann auch ein Argument für die Junioren sein, denn schliesslich wollen ja alle bei den Besten spielen. ;-) Du bist ja selber auch noch Trainer der Dc Junioren, die Hinrunde verlief ja nicht gerade optimal, die Rückrunde läuft allerdings bislang sehr erfreulich. Wie erklärst du dir diesen Wandel? Das hat mehrere Gründe. Zum einen haben wir im Verlauf der Herbstrunde einige gute Spieler dazugewonnen, zum anderen haben sich die bestehenden Spieler auch weiterentwickelt. Nachdem wir eine miserable Hallensaison hingelegt hatten, habe ich mich kurzerhand entschlossen 4mal in der Woche zu trainieren. Diese Massnahme hat absolut gefruchtet, da die Spieler sich deutlich verbessert haben und sie auch als Team zusammengewachsen sind. Letztendlich habe ich auch als Trainer gewisse Fehler begangen im Herbst und konnte mich selbst steigern. Welche Ziele strebst du mit der Mannschaft in der Rückrunde noch an? Anfangs wollte ich mit den Jungs Platz 5 oder 6 erreichen. Doch nach den eindrücklichen Leistungen gehe ich nach dem Prinzip "Nichts ist unmöglich". Daher gehen wir aufs Ganze und wollen das Maximum erreichen. Der 1. Platz ist ein sehr ambitioniertes Ziel aber ich habe Vertrauen in die Mannschaft und sehe in unserer Konkurrenz in der Liga keine Giganten die nicht zu schlagen sind. Welche von den beiden Tätigkeiten macht dir mehr Spass, Trainer oder Leiter Junioren und warum? Beide Tätigkeiten machen mir (bei ausreichender Zeit) viel Spass und ich würde keines meiner Ämter momentan freiwillig abgeben. Allerdings liegt das Trainerdasein an der Quelle: dem Fussball. Da der Job des Leiter Junioren mit viel Administration zu tun hat, finde ich die Abwechslung auf dem Feld natürlich sehr gut. Zudem entwickelt man nur auf oder neben dem Feld die grossen Emotionen für den Sport. Welchem Fussballclub, ausser dem FC Glattbrugg, drückst du noch die Daumen? Da ich meine Juniorenzeit und meinen ersten Trainerjob beim FC ZH-Affoltern hatte, bleibt mir der Verein im Herzen. Ansonsten fiebere ich national nur mit dem FC Zürich mit. International sind vor allem der FC Liverpool, die AS Roma und Hertha BSC Berlin meine Favoriten. |
28.04.2011 Reto Bolliger Präsident FC Glattbrugg
 | Wie lange bist du schon im Verein und welche Aufgaben hast du schon gehabt? Ich bin seit 15 Jahren beim FC Glattbrugg. In dieser Zeit war ich 10 Jahre Junioren Trainer, Juniorenobmann, Vereinskassierer und seit 2 Jahren Präsident. Wie siehst du den Verein im Moment? Ich bin mit den Fortschritten sehr zufrieden. Sportlich sind wir im Aufwärtstrend, sowohl bei den Akiven wie bei den Junioren. In der Öffentlichkeit werden wir als aktiver und innovativer Verein wahrgenommen und im administrativen Bereich haben wir einige Anpassungen und Verbesserungen vorgenommen. Welches sind die nächsten Ziele die du dir als Präsident des Vereins vorgenommen hast? Die Verbesserung der Infrastruktur auf der Sportanlage Au hat höchste Priorität. Im Bereich der Kommunikation werden wir Änderungen vornehmen. Wie und wo soll der Verein in 5 Jahren stehen? Wir gehen von einem grossen Wachstum beim FC Glattbrugg aus. Die Trainer, Funktionäre und Vorstand Mitglieder leisten hervorragende Arbeit was sich in einigen Jahren bemerkbar machen wird. Wir streben im sportlichen Bereich nach Erfolg und arbeiten täglich hart dafür. Wir bilden nicht nur Fussballer aus, sondern fördern auch unserer Trainer und bieten ihnen die notwendige Ausbildung. Der FC Glattbrugg soll wieder eine bevorzugte Adresse im Zürcher Unterland werden. Was sind die Aufgaben eines Präsidenten des FC Glattbrugg? Die Aufgaben eines Präsidenten sind vielfältig. Ich habe in die Zukunft zu blicken und die entsprechenden Massnahmen einzuleiten.
Ich vertrete den FC Glattbrugg gegenüber den Verantwortlichen der Stadt Opfikon, bin Ansprechpartner für den Fussballverband und unsere Nachbarvereine und arbeite zusammen mit unseren Funktionären und Vorstand Mitgliedern in den verschiedenen Projekten. Über welchen Fortschritt in den vergangenen 1-2 Jahren hast du dich am meisten gefreut? Wir sind gut vernetzt und geniessen grosse Akzeptanz in der Bevölkerung und bei den Verantwortlichen der Stadt Opfikon. Ich erhalte in und ausserhalb von Glattbrugg viel Lob für die Arbeiten die wir leisten. Vergangenes Jahr scheiterte die Fusion zwischen dem FC Glattbrugg und dem FC Opfikon, weil Opfikon der Fusion nicht zustimmte, wie denkst du heute darüber? Es wurde eine grosse Chance verpasst, die beiden Vereine wieder zusammen zu bringen. Wir sind der Überzeugung, dass aus der Fusion ein sehr starker und sportlich erfolgreicher Verein geworden wäre.
Wir beim FC Glattbrugg gehen weiter unseren Weg und akzeptieren den Entscheid des FC Opfikon. Liegt diese Saison der Aufstieg der 1. Mannschaft drin? Ich beobachte die Entwicklung der 1. Mannschaft seit langer Zeit. Die Mannschaft hat auch dank des gesamten Betreuerstabs grosse Fortschritte gemacht. Wir sind auf Kurs und sind zuversichtlich am Ende der Saison aufzusteigen. Es gibt einige Vereine im Breitenfussball, welche die 1. Mannschaft mit finanziellen Mitteln verstärken, der FC Glattbrugg sieht davon ab. Was sind die Gründe dafür, dass wir diese Philosophie verfolgen? Wir haben vor vielen Jahren unser Leitbild geschrieben an dem wir uns auch immer orientieren. Eines unserer Ziele ist, die Integration eigener Junioren in unsere Aktiv Mannschaften. Unserer finanzielle Mittel investieren wir in Material und in die Ausbildung unserer Trainer und Fussballer. Und zum Schluss noch, welchem Verein, ausser dem FCG, drückst du die Daumen? Ich bin ein grosser Fan des Grasshopper Club Zürich. |