Dem Fussball etwas zurückgeben

Am vergangenen Samstag leitete George Stravolemis in Embrach sein erstes Spiel als offizieller Schiedsrichter. Für den FC Glattbrugg ist das nicht nur ein schöner Moment, sondern auch ein wichtiges Zeichen: Neue Schiedsrichter sind für den Fussball unverzichtbar.
Wir haben George nach seinem ersten Einsatz ein paar Fragen gestellt.
Wieso wolltest du Schiedsrichter werden?
Ich wollte dem Fussball etwas zurückgeben. Zudem bleibt man fit, lernt viel dazu und unterstützt gleichzeitig den FC Glattbrugg.
Wie hast du dich nach deinem ersten Spiel gefühlt?
Sehr gut, es hat richtig Freude gemacht. Das Spiel war fair und es war schön zu sehen, dass mich auch Mitglieder vom FC Glattbrugg bei meinem ersten Einsatz begleitet und unterstützt haben.
Was ist die grösste Herausforderung als Schiedsrichter?
Ein gutes Spiel ist dann gelungen, wenn der Schiedsrichter nicht im Mittelpunkt steht. Wichtig ist, das Regelwerk korrekt anzuwenden und natürlich braucht es auch eine gute Portion Kondition.
Wie gehst du mit Kritik auf und neben dem Platz um?
Auf dem Spielfeld habe ich als Schiedsrichter meine Möglichkeiten, Verwarnungen auszusprechen oder im Extremfall auch Platzverweise zu geben. Ausserhalb des Spielfelds helfen oft die Captains oder Trainer dabei, Ruhe hineinzubringen. Wenn nötig, kann man ein Spiel auch kurz unterbrechen. Je besser man vorbereitet ist, desto ruhiger läuft ein Spiel meistens ab. Aber klar, auch ein Schiedsrichter macht mal Fehler.
Ist der Job als Schiedsrichter anspruchsvoll?
Ja, aber ich kann es jedem empfehlen. Der Zeitaufwand ist überschaubar, ungefähr sechs Spiele pro Vor- und Rückrunde, und man lernt enorm viel. Ein schöner Nebeneffekt ist natürlich auch, dass man sich etwas dazuverdienen kann.
Willst auch du Schiedsrichter beim FC Glattbrugg werden?
Dann melde melde dich bei unserem Schiedsrichter Verantwortlichen unter spielbetrieb@fcglattbrugg.ch
Wir unterstützen dich gerne bei der Anmeldung für den nächsten Schiedsrichterkurs.